Kinesiologie

Das Wort Kinesiologie bedeutet „Lehre vom Energiefluss im bewegten Muskel“. Das Ziel der Kinesiologie ist es, durch Aktivierung der Körperenergien das körperliche, seelische und geistige Gleichgewicht zu erhalten oder wiederherzustellen. In der Kinesiologie sind verschiedene westliche und asiatische Heilmethoden vereint, zum Beispiel Ernährungs- und Bewegungslehre und Akupunktur.

 

Die Muskulatur spielt in der Kinesiologie eine wichtige Rolle: Mit Hilfe von speziellen Muskeltests werden Energieblockaden im Körper aufgedeckt.

Technik der Kinesiologie

Eines der wichtigsten „Arbeitsinstrumente“ der Kinesiologen sind spezielle Muskeltests. Damit wird festgestellt, ob im Energiesystem des Körpers ein Ungleichgewicht besteht. Der Kinesiologe übt leichten, gezielten Druck auf verschiedene Muskeln oder Muskelgruppen aus. Ein energetisch gut versorgter Muskel kann diesem Druck standhalten, ein energetisch „blockierter“ Muskel gibt dem Druck nach. Mit Hilfe des Muskeltests findet der Kinesiologe auch heraus, womit die blockierte Energie am besten wieder zum Fließen gebracht wird. Dazu stehen verschiedene Methoden zur Verfügung, zum Beispiel die Massage von spezifischen Reflexpunkten oder vom Muskelursprung und -ansatz, Entspannungstechniken, Ernährungsempfehlungen oder Bewegung. Spezielle „Brain Gym“-Übungen (Hirngymnastik) fördern die Lernfähigkeit und bauen Lernstress ab. Auch der Muskeltest selbst aktiviert den Energiefluss. Dies wird für manche Klienten direkt körperlich spürbar: Sie fühlen sich ausgeglichen, angenehm entspannt oder angeregt. Bei Bedarf sucht der Klient gemeinsam mit der Kinesiologin Übungen aus, die er auch zu Hause regelmäßig durchführen kann. Dadurch sollen sich die Veränderungen festigen, die durch die Einzelsitzungen erreicht wurden.

Die Kinesiologie dient in erster Linie dazu, die Gesundheit zu fördern und zu erhalten, daher wird sie meistens vorbeugend eingesetzt.

Wie kann Kinesiologie eingesetzt werden?

Kinesiologie kann aber auch den Heilungsprozess günstig beeinflussen, wenn durch blockierte Energien bereits körperliche Beschwerden aufgetreten sind, zum Beispiel:

  • Rückenschmerzen
  • Migräne
  • Muskelverspannungen
  • Allergien
  • Verdauungsstörungen
  • depressive Verstimmungen
  • Angstzustände

Ein besonderes Anwendungsgebiet der Kinesiologie ist die Anregung von geistigen Fähigkeiten. Kinesiologie fördert das persönliche Lernpotential, beispielsweise bei:

  • Konzentrationsstörungen
  • Prüfungsstress
  • Lese- und Rechtschreibeschwäche
  • Hyperaktivität

Kinesiologische Sitzungen können bei ernsthaften Beschwerden eine Abklärung durch den Arzt nicht ersetzen. Nebenwirkungen der Kinesiologie sind keine bekannt.